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Ludwig Wittgenstein
Tractatus Logico-Philosophicus | 2013





Themista of Lampsacus

On the Nature of Things | 2013



Johann Gottlieb Fichte

Foundations of Natural Right | 2013



Heinrich Rickert

Sciences of Nature and Sciences of Culture | 2013



Elizabeth Anscombe

Metaphysics and the Philosophy of Mind | 2014

Marilyn Frye
On Being White| 2015


Emilie du Châtelet
Discourse on happiness
| 2014



Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Lectures on Aesthetics | 2013




Ayn Rand

The Virtue of Selfishnes
| 2013



Adi Shankara

StillnessSpeaks | 2014



Nishida Kitaro
The Problem of Consciousness
| 2013


Hildegard von Bingen

Lingua ignota| 2015


Giorgio Agamben
The Highest Poverty | 2013



Bertrand Russell

The Conquest of Happiness | 2014


Vishal Mangalwadi
The Book That Made Your World | 2014





Michel Foucault |
Madness and Civilization | 2013


Iris Murdoch

The Sea, the Sea | 2013


René Descartes

Passions of the Soul | 2014

Sri Aurobindoa

Hymns to the Mystic Fire | 2014


Sun Bu'er
Seven Perfected| 2015


Honoré de Balzac
La Comedie Humaine | 2013




Isaiah Berlin

The Power of Ideas | 2014


Edith Stein

Spirituality of the Christian Woman | 2013


Empedokles
On Nature
| 2015



Hélène Cixous

The Laugh of the Medusa |
2013



Baruch de Spinoza

Tractatus politicus | 2013





Miira Tuominen

The Ancient Commentators on Plato and Aristotle
2015



Adam Smith

‎The Wealth of Nations |  2014

Lastheneia of Mantinea

Academica |  2013


Lisa Gannett

Echoes from the Cave |  2014

 













 









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(1889 – 1915)

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(1832- 1920)

g((3rd century BCE)g
(1832- 1920)

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(1762-1814)
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(1832- 1920)




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(1889 – 1915)

g( 1906- 1975)

gg
(*1941)

s
(1807 – 1885)

s
(1856-1918)
g
(1706 - 1749)

s
(1889 – 1915)

x
(1933 -2004)
c
(1905 – 1982)

ss
(788 – 820)

x
(1762 -1814)
s
(1870 - 1945)

g
(*1098 - 1179)
aa
(*6. Mai 1947)

d
(* 22. April 1942)

ss
(1909 - 1943)

x
(1872 - 1970)


dd
(1889 – 1915)
g
(*1949)s
(1418 - 1466)


c
(1926 – 1984)




ss
(1889 – 1915)

aa
(1919 – 1999)
g
(*1958)

aa
(1596 - 1650)


ss(1571-1653)

ss
(1872 - 1930)

ss
(1119–1182 C.E)

gg
(1809 - 1880)
dd
(1889 – 1915)

gg
(*1956)

dd
(1909 - 1997)

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(1891 - 1942)

f
(1891 - 1942)g
(c. 490 – c. 430 BC)

g
(c. 490 – c. 430 BC)

ss
(1889 – 1915)

g( 1906- 1975)

g
(1632 - 1677)

g
(*1973)

g
(1819- 880)

 

g( 1723- 1790)

g( 1871 - 1919)

g
(4th century BC. Chr.)

g
(* 1944)

g
(* 1944)

 

 

 

 




PHILOSOPHER the female wisdom


Die Beziehung des Menschen zur Natur und seine Stellung in ihr und zu ihr gilt seit den Anfängen der Geistesgeschichte als eine ihrer stets aktuellen Kernfragen. Insbesondere in unserer heutigen, einer von der Natur entkoppelten Gesellschaft, die in ihrem Lebensstil die Natur als solche in ihrem Bestand gefährdet, wird die bewusste Auseinandersetzung virulent.



Luce Irigaray
Speculum of the Other Woman | 2013


Entschleunigung tut Not; die Stellung des Menschen in und zu der Natur bedarf einer Neuverhandlung. Auffallend dabei ist, dass in unserem heutigen, medial geführten Diskurs zum Verhältnis von Mensch und Natur Politik und Naturwissenschaften Ton angebend sind. Der Philosophie scheint dabei keine Rolle zugedacht, obwohl es doch ehemals Philosophen waren, die diesen Diskurs an vorderster Stelle mitgeprägt haben.




Claude Adrien Helvétius

De l'esprit | 2013


Vor allem seit der industriellen Revolution wurde die Kluft zwischen Natur und Kultur, zwischen einem als ursprünglich angenommenen „Naturzustand“ und einem vergesellschafteten Sein stetig größer. Die Sehnsucht zur Natur als einen festen Bezugspunkt und die Wunschvorstellung von einem romantischen, harmonischen und intakten Weltbild, in der Mensch und Natur im Einklang sind, steht einer immer schneller werdenden Taktung unseres vollständig technisierten Zeitalters gegenüber. Natur ist heute ein fremd gewordenes Terrain.



Laura Maria Caterina Bassi

de immixto fluidis aere | 2013


Was zu Beginn dieser rasanten Entwicklung noch fortschrittlich anmutete und Entlastung versprach, hat in unserem postmedial geprägten Zeitalter Formen angenommen, in der sich mehr und mehr das Gefühl einer Entwurzelung und einer Überforderung der Seele verbreitet. Vage formuliert sich die Sehnsucht nach einer romantischen Rückbesinnung, die das Gefühl der Leere und Unverbundenheit zu überwinden vermag. Entschleunigung tut Not.




Harriet Taylor Mill

On Liberty | 2013


So erscheint es folgerichtig, den gänzlich männlichen Protagonisten ein weibliches Antlitz zu verpassen. Die patriarchale Dichotomie jedenfalls, die dem Männlichen das Aktive und Kulturelle zuschreibt, während dem Weiblichen die Rolle des Passiven und Natürlichen verbleibt, ist nicht mehr zeitgemäß. Durch mein Gesicht löst sich das Weibliche endgültig von seiner passiven Zuschreibung und tritt als Akteurin in das Feld derer ein, die den Standort des Menschens in der Natur mit bestimmen.




Helene von Druskowitz

The Holy Struggle| 2013

Der heutige gesellschaftliche Diskurs über das Verhältnis von Natur und Mensch wird vorwiegend von der Politik und der Naturwissenschaft geführt. Und auch die Natur und ihre Gefährdung werden vorwiegend ganz pragmatisch/rational unter dem Aspekt ihrer Notwendigkeit und Nützlichkeit für den Menschen betrachtet. Die Philosophie, ehemals höchste der geistigen Tugenden, tritt dabei in diesem medial geprägten Diskurs immer mehr in den Hintergrund.



Susan Sontag

I, etcetera | 2013


„Philosophers“ reaktiviert nun die klassischen Positionen der Philosophie und strebt damit eine Neubetrachtung des Verhältnisses von Natur und Mensch an. Unternommen wird eine selbstreflexive Suche, bei der durch zwei Fotoreihen und die Formulierung philosophischer Kernthesen, die in Beziehung zueinander gesetzt werden, kulturhistorische Positionen der Philosophie als Ausgangspunkt und Referenzen integriert, interpretiert und künstlerisch assoziativ zur Disposition gestellt werden, um deren aktuelle Relevanz zu testen.


Margaret Cavendish

A True Relation of my Birth, Breeding, and Life | 2013

Der These folgend, dass es in erster Linie der Verlust des Mystischen in der Wahrnehmung der Natur ist, welcher die heutige Sehnsucht und Unsicherheit im Blick auf die Natur auslöst, beziehe ich in meiner Auswahl an philosophischen Positionen vorallem Philosophen der Aufklärung und der Romantik ein, die in ihrer Gedankenwelt der Natur noch eine eigenständige, vom Menschen unabhängige Rolle zusprachen.



Martha Craven Nussbaum

Cultivating Humanity | 2013


Auffallend ist dabei, dass die grundlegenden Fragen nach dem Wesen des Menschlichen und seiner Beziehung zur Natur in der Geschichte stets von Männern formuliert worden sind. Wir leben heute in einer Kultur, die im Zusammenspiel von Wissenschaft, Ökonomie und Politik dringend ein neues und menschliches Verständnis der Beziehung von Mensch und Natur erfordert. Dafür kann es nur von Vorteil sein, dass gleichzeitig zum ersten Mal in der Geschichte eine Kooperation unter den Geschlechtern, erlaubt scheint.



Simone Weil

The Need for Roots | 2013

So erscheint es folgerichtig, den gänzlich männlichen Protagonisten ein weibliches Antlitz zu verpassen. Die patriarchale Dichotomie jedenfalls, die dem Männlichen das Aktive und Kulturelle zuschreibt, während dem Weiblichen die Rolle des Passiven und Natürlichen verbleibt, ist nicht mehr zeitgemäß. Durch mein Gesicht löst sich das Weibliche endgültig von seiner passiven Zuschreibung und tritt als Akteurin in das Feld derer ein, die den Standort des Menschens in der Natur mit bestimmen.




Juan Donoso Cortés
Contributions in Political Science | 2013


Meine Person als Verkörperung der historischen Vorbilder dient dabei nicht nur als Aufforderung, dass eine zeitgemäße Beantwortung der Grundsatzfrage der Beziehung von Mensch und Natur auch explizit weibliche Sichtweisen wird beinhalten müssen. Vielmehr wirkt die erst auf den zweiten Blick erkennbare Identität der Person zunächst irritierend, erleichtert aber dann den Zugang für die eigene Reflexion:




Novalis

Notes for a Romantic Encyclopaedia | 2013

Es wird offensichtlich, dass man sich wahrscheinlich mit mehreren Positionen und Personen wird identifizieren müssen, um für sich selbst eine befriedigende, die gefühlte Lücke füllende Beantwortung der Frage nach der Beziehung zur Natur zu finden.

 



Sigríður Þorgeirsdóttir

Birth, Death, and Femininity: Philosophies of Embodiment | 2014


Rahel Varnhagen
The Life of a Jewess | 2013


In einer Welt voll von generierten Bildern verändert sich der Auftrag der Kunst. Das mediale Interesse des Personenkults in einer unersättlich Euphorie auf die äußeren Hüllen der Könige, Stars und Popikonen als Traumbilder und Projektionsflächen ist dabei mitbedacht. Diese Fassaden erscheinen auch in einer reflektierten Medienlandschaft noch weit interessanter als die Auseinandersetzung mit der Philosophie. Und so nutzt „Philosophers“ dieselbe Herangehensweise, indem die Köpfe der bekannten Philosophen benutzt werden, um ihre Ideenkonstrukte zu transportieren. „Philosophers" bedient gewissermassen das Verlangen der Gesellschaft nach Ikonizität, um es gleichzeitig zu unterwandern.





Benjamin Peirce

Linear Associative Algebra | 2013






Judith Butler

Undoing Gender | 2013


Es gilt, die Welt aus der Abstraktion zu begreifen und nicht die Abstraktion aus der Welt. Das Moment des individuellen Schaffens wird nebensächlich, das Moment der Überführung der Bilder und Gegenstände in den Kunstraum als solches irrelevant Die Repräsentationen sind mehr als leere Hüllen. Sie sind Porträts im Sinne einer ganzheitlichen Erfassung des Gegenübers, einer möglichst treffenden Charakterisierung.Der Fokusliegt in der Suche nach neuen philosoWphischen Begrifflichkeiten und einer neuen Grammatik des Nachdenkens über Natur.



Christine de Pizan

Le Chemin de long estude
| 2013



Maitreyi Devi

It Does Not Die: A Romance
| 2015



Hannah Arendt
Men in Dark Times | 2014




George Eliot ( Mary Ann Evans)

The Natural History of German Life | 2015



Rosa Luxemburg

Political Writings | 2015



Élisabeth Badinter

Dead End Feminism | 2014




     

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